Biodiversitäts-Monitoring für die Stadt München

Foto: Michael Nagy, LHM | Von links nach rechts: Stellvertretender Referatsleiter für Klima- und Umweltschutz Boris Schwartz, Max Kamperhoff (Hula Earth), Florian Geiser (Hula Earth), Bürgermeister Dominik Krause

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Veröffentlicht am 25.08.2025
Lesezeit: 5 Minuten

Biodiversitäts-Monitoring für die Stadt München

München, Deutschland - Hula Earth hat die Challenge "München Urban Jungle: Biodiversität digitalisieren! im Innovationswettbewerb der Stadt München gewonnen. Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Meilenstein auf unserer Mission, Biodiversität mit modernster Technologie messbar und steuerbar zu machen. Und was für ein unglaubliches Gefühl, von Bürgermeister Dominik Krause in genau der Stadt ausgezeichnet zu werden, in der wir leben und an einem Thema arbeiten, das uns direkt vor der eigenen Haustür am Herzen liegt!

Die Herausforderung in München

Münchens ambitionierte Biodiversitätsstrategie brauchte etwas, womit viele Städte ringen: umfassendes, aktuelles Wissen darüber, welche Tiere und Pflanzen tatsächlich innerhalb der Stadtgrenzen leben. Stadtplanerinnen und Stadtplaner müssen Populationsgrößen verstehen, Entwicklungen über die Zeit verfolgen und Veränderungen früh genug erkennen, um wirksam handeln zu können. Ohne diese Datengrundlage reichen selbst die besten Naturschutzabsichten nicht aus. Wie optimiert man Lebensraum-Management, wenn man nicht weiß, welche Arten vorhanden sind? Wie entwickelt man wirksame Schutzstrategien ohne Verständnis der Populationsdynamik? Das Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München hat erkannt: evidenzbasierter Naturschutz braucht belastbare Evidenz - und zwar viel davon.

Warum traditionelle Methoden nicht ausreichen

München verfügte zwar über wertvolle Ressourcen - Kartierungen im Feld, Umweltdatenbanken und erfahrene lokale Naturschutzgruppen -, doch diese klassischen Ansätze haben Grenzen. Manuelle Erhebungen sind zeitaufwendig, in der Skalierung teuer und können Arten übersehen, die zu anderen Zeiten aktiv sind oder in schwer zugänglichen Bereichen vorkommen. Die Stadt brauchte eine Lösung, die bestehende Arbeit ergänzt und gleichzeitig Datenabdeckung sowie Effizienz deutlich steigert.

Unsere Lösung: Wo KI auf Naturschutz trifft

Hier spielt die Technologie von Hula Earth ihre Stärken aus. Unsere Lösung, bereits auf über 2.000 Hektar erprobt, vereint das Beste aus mehreren Spitzentechnologien:

Autonome bioakustische Sensoren: Unsere KI-gestützten IoT-Sensoren arbeiten rund um die Uhr und erkennen anhand einzigartiger akustischer Signaturen bis zu 10.000 Arten. Sie laufen vollständig autonom und sammeln Daten in urbanen Biodiversitäts-Hotspots ohne menschliches Eingreifen.

Echtzeitanalyse: Innovative Edge-AI ermöglicht Analysen in Echtzeit. Menschliche Interaktionen können dabei von Beginn an herausgefiltert werden - für vollständigen Datenschutz.

Visualisierung: Alle Daten fließen in unsere digitale Plattform, machen Biodiversitätsmuster sichtbar und komplexe ökologische Informationen für Stadtplanung und Naturschutz nutzbar.

Warum München uns gewählt hat

Die Auswahljury war von unserem nachweisbaren Track Record und unserem passgenauen Ansatz überzeugt. Wie Stadtdirektor Boris Schwartz erklärte:

Mit dem Ansatz von Hula Earth ergänzen wir unser Biodiversitätsmonitoring um eine vollständig digitale Komponente. Wir hoffen, dadurch nicht nur ein besseres Verständnis für den 'Urban Jungle' in München zu gewinnen, sondern auch dem Fachkräftemangel begegnen zu können.
~ Boris Schwartz, Stadtdirektor

Diese Partnerschaft zeigt exemplarisch, wie Technologie menschliche Expertise verstärken kann, statt sie zu ersetzen. Wir liefern nicht nur Daten - wir geben den Naturschutzexpertinnen und -experten in München die Werkzeuge an die Hand, um fundierte und wirksame Entscheidungen zu treffen.

Diese Zusammenarbeit mit München ist mehr als ein erfolgreiches Projekt - sie ist ein Blueprint dafür, wie Städte weltweit im 21. Jahrhundert mit Biodiversität umgehen können.

Ausblick

Wir freuen uns sehr darauf, dieses umfassende Monitoringsystem gemeinsam mit dem Team des Referats für Klima- und Umweltschutz umzusetzen. Diese Partnerschaft hilft nicht nur Münchens "Urban Jungle", sondern schärft auch unsere Technologie für Städte weltweit, die vor ähnlichen Biodiversitätsherausforderungen stehen. In urbanen Räumen lebt inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung - Tendenz steigend. Das hat großen Einfluss auf den Verlust von Biodiversität, zugleich bieten Städte enormes Potenzial für ihren Schutz. Das gesamte Team von Hula Earth ist begeistert, unsere Technologie in unserer Heimatstadt im Einsatz zu sehen. Bleibt dran für Updates und erfahrt mehr über Hulas Lösungen für Kommunen:

Hula for Urban Biodiversity

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