Fallstudie
VI.P x Hula Earth
VI.P weist mit Vogeldaten den Unterschied zwischen Bio und konventionell nach
VI.P setzt gemeinsam mit Hula auf automatisiertes Biodiversitätsmonitoring im Vinschgauer Apfelanbau und zeigt, dass ökologische Praxis wirkt.
Vor Hula
Gute Praxis, aber ohne durchgehenden Beleg
VI.P vereint über 1.700 Apfelbauern auf rund 5.500 ha im Vinschgau. Ab 2030 muss das Unternehmen auf bis zu 10 % dieser Fläche (rund 550 ha) Biodiversität nachweisen, eine Vorgabe, die unter anderem von GLOBALG.A.P. kommt. Der klassische Weg dafür wäre, diese Fläche komplett aus der Nutzung zu nehmen: ein Ertragsverlust von 13,75 bis 16,5 Mio. € pro Jahr.
Die Hula-Lösung
Kontinuierliches Monitoring auf Bio- und konventionellen Flächen
VI.P setzt gemeinsam mit Hula auf automatisiertes Biodiversitätsmonitoring auf Bio- und konventionellen Anlagen. Ziel ist zu zeigen, dass die weiterhin bewirtschafteten Flächen bereits die geforderte Wirkung erzielen.
- BioT-Sensoren erfassen die Aktivität akustisch
- Kontinuierliche Daten ersetzen jährliche Stichprobenerhebungen
- Direkter Vergleich zwischen Bio- und konventionell bewirtschafteten Anlagen
Der Hula Impact
Der Wendehals als klares Signal
Schon nach wenigen Wochen Monitoring zeigte sich ein klarer Unterschied. Auf den Bio-Anlagen wiesen die Sensoren den Wendehals nach, einen alpin stark gefährdeten Vogel, der fast ausschließlich von bodennahen Ameisen und Insekten lebt und keine Bruthöhlen zimmert. Auf konventionell bewirtschafteten Flächen mit Pflanzenschutzeinsatz blieb er abwesend. Das ist ein deutliches Signal dafür, dass der Boden dort weniger Leben trägt.
Der Wendehals-Nachweis zeigt konkret: Auf den Bio-Flächen lebt der Boden sichtbar anders als auf den konventionellen. Genau diesen Unterschied kann VI.P jetzt kontinuierlich belegen, statt ihn nur anzunehmen.