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Fallstudie

STIHL x Hula Earth

STIHL macht Wirksamkeit von Umweltmaßnahmen auf 20 ha mit 49 Arten sichtbar

An mehreren internationalen Standorten setzt STIHL auf automatisiertes BioT-Monitoring, um bestehende Umweltmaßnahmen zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.

Hula Earth
Hula Earth Veröffentlicht am 11.02.2026 Lesezeit: 2 Minuten

Vor Hula

Eine Baseline, ein direkter Vergleich

STIHL hatte an seinem Industriestandort in Waiblingen bereits Nisthilfen, Insektenhotels, Blühstreifen und Streuobstwiesen umgesetzt, wusste aber nicht, welche davon wirkten und wie sich die Artenvielfalt zwischen bewirtschafteten Zonen und stark versiegelten Flächen wie Parkplätzen unterschied.

Mit jedem weiteren Standort wurde diese Frage wichtiger. Ein passender lokaler Gutachter musste gefunden und die Methodik zwischen den Standorten abgestimmt werden. Und am Ende ließen sich die Berichte durch unterschiedliche Formate kaum vergleichen.

Die Hula-Lösung

Zwei Sensoren, ein direkter Vergleich

STIHL setzt gemeinsam mit Hula auf ein automatisiertes, KI-gestütztes Monitoring an Industriestandorten, an denen bereits ökologische Maßnahmen umgesetzt wurden. Das Ziel ist es, eine Ausgangsbasis zu schaffen und die Vogelpräsenz zwischen unterschiedlich bewirtschafteten und stark urbanisierten Flächen zu vergleichen. Manuelle Begehungen sind nicht mehr nötig, ebenso wenig zusätzlicher Arbeitsaufwand für das STIHL-Team. Das System läuft vollautomatisch.

  • BioT-Sensoren zur akustischen Erfassung
  • Akustisches Monitoring per KI-gestützter Auswertung
  • Direkter Vergleich: ökologische Managementzonen vs. versiegelte/urbanisierte Flächen
  • Langfristig angelegt, um die Biodiversitätsentwicklung über mehrere Jahre zu vergleichen

Der Hula-Impact

Der Zahlen-Beleg für Wirksamkeit und weniger Personalaufwand

STIHL setzt an mehreren internationalen Standorten auf Hulas automatisiertes Monitoring. Am Industriestandort Waiblingen zeigen die Daten, was das konkret bedeutet. Auf dem 20 Hektar großen Gelände wurden 49 Vogelarten mit insgesamt über 6.000 Detektionen erfasst. Das Rotkehlchen war mit 925 Detektionen die häufigste Art. Zwischen den ökologischen Managementzonen und stark versiegelten Bereichen wie Parkplätzen gibt es deutlich messbare Unterschiede in der Artenpräsenz.

Die Zahlen zeigen eindeutig, welche Flächen zur Artenvielfalt beitragen. Kein Vermuten mehr, sondern belastbare Daten. Auf dieser Basis kann STIHL einzelne Maßnahmen wie Nisthilfen, Insektenhotels oder Blühstreifen bewerten, zukünftige Investitionen gezielter planen und die Ergebnisse für unternehmensweite Nachhaltigkeitsziele nutzen.

Weil Hula die externe Kartierung an jedem Standort ersetzt und die Ergebnisse direkt in einheitlichem Format liefert, entfällt außerdem die sonst nötige interne Koordination und Aufbereitung pro Standort. Das entspricht einer eingesparten Personalkapazität von geschätzt rund 42.500 € pro Jahr und Standort.

Zitat

"Diese Erkenntnisse ermöglichen es uns, Unternehmensstandorte weltweit zu vergleichen und konkrete Biodiversitätsziele festzulegen, auf die wir transparent hinarbeiten können.

Was wir nicht erwartet hatten: die Begeisterung und das Engagement unserer Mitarbeitenden."

Dr. Friedemann Stock, Vice President Sustainability

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