Fallstudie
Mast-Jägermeister SE x Hula Earth
Jägermeister macht Biodiversität entlang der Lieferkette messbar
Jägermeister und Kiebitz setzen Biodiversitätsmaßnahmen auf 212 Hektar Weizenanbaufläche um. Hula macht deren Wirkung kontinuierlich messbar, während der Großteil der Fläche produktiv bewirtschaftet bleibt.
Die Ausgangslage
Biodiversität in einer produktiven Lieferkette verankern
Jägermeister lässt gemeinsam mit Kiebitz Biodiversitätsmaßnahmen auf 212 Hektar Weizenanbaufläche umsetzen. Das entspricht rund 12 Prozent der relevanten Fläche. Der Großteil davon wird weiterhin produktiv bewirtschaftet – als Ergänzung zu klassischen Ansätzen, bei denen Flächen vollständig aus der Nutzung genommen werden.
Die entscheidende Frage: Welche ökologische Wirkung erzielen die integrierten Maßnahmen auf der produktiv genutzten Fläche?
Die Hula-Lösung
Kontinuierliche Felddaten statt punktueller Annahmen
Hula-Sensoren weisen die Vogelaktivität auf den Flächen in Echtzeit nach und machen sie mit einer Referenzfläche vergleichbar. So lässt sich kontinuierlich verfolgen, welche Wirkung die Biodiversitätsmaßnahmen entlang der eigenen Lieferkette erzielen, ohne den überwiegenden Teil der Fläche aus der Produktion zu nehmen.
Der Hula-Impact
Sechsmal höhere Vogelaktivität als auf der Referenzfläche
Nur ein kleiner Teil der 212 Hektar ist tatsächlich stillgelegt. Hulas Nachweis macht sichtbar, welche ökologische Wirkung die Maßnahmen auf dem Rest der Fläche erzielen. Würde eine vergleichbare Wirkung ausschließlich über den klassischen Weg der vollständigen Flächenstilllegung erreicht, entspräche das einem Ertragsverlust von rund 285.000 € pro Jahr auf der betroffenen Fläche.
In einem Frühjahr wurden 57 Vogelarten mit über 12.700 Einzelnachweisen erfasst. Die Aktivität lag damit sechsmal höher als auf der Referenzfläche.
Das kontinuierliche Monitoring schafft einen belastbaren Nachweis dafür, dass integrierte Maßnahmen eine mit vollständiger Stilllegung vergleichbare ökologische Wirkung erzielen können.
"Für uns ist entscheidend, Biodiversität konkret entlang der eigenen Lieferkette zu verankern."
Andreas Einig, Director Botanical Sourcing, Mast-Jägermeister SE